7

Unterkünfte

Zum Jahresbeginn 2016 gab es zwei gemeindeeigene Unterkünfte in der Brunnenstraße und in der Winnender Straße für Flüchtlinge in der sogenannten Anschluss-Unterbringung.
Diesen Wohnraum können auch vorübergehend obdachlos gewordene Bürger aus Affalterbach nutzen.

Im Laufe des Jahres kamen weitere Unterkünfte hinzu:
Das Landratsamt mietete in der Erdmannhäuserstraße ein Wohnhaus als Gemeinschaftsunterkunft für die vorläufige Unterbringung an.
Die Gemeinde konnte ein Wohnhaus an der Schillerstraße anmieten.

Entwicklung im Laufe des Jahres 2017:
Die Gemeinde konnte ein Wohnhaus in der Lessingstraße und 2 Wohnhäuser in der Talstraße anmieten.

2 Familien wohnen mittlerweile in privat angemieteten Wohnungen.

Zusamenfassung:
– 1 Unterkunft für die Vorläufige Unterbringung
– 6 Unterkünfte für die Anschluss-Unterbringung
– 2 privat angemietete Wohnungen

Stand: November 2017

84

Geflüchtete

Die Zahl der geflüchteten Personen ist auf 84 Personen angewachsen. Darin enthalten ist ein Familien-Nachzug bestehend aus 3 Personen.

Neben 18 alleinstehenden jungen Männern, 14 Familien mit insgesamt 37 Kindern und Jugendlichen.

Stand: November 2017

7

Nationalitäten

Aktuell stellen die AfghanInnen und SyrerInnen die stärksten Gruppen dar.
Die Nationalitäten setzen sich folgendermaßen zusammen:

Personen   Herkunftsland
35                Afghanistan
37                Syrien
4                  Gambia
3                  Eritrea
2                  Indien
2                  Sri Lanka
2                  Pakistan

Stand: November 2017

18

Besucher von Integrationskursen

Aktuell (November 2017) besuchen 18 Personen verschiedene Integrationskurse in Ludwigsburg. An diesen Kursen muss ein anerkannter Flüchtling verpflichtend teilnehmen.
Der Kursblock umfasst zunächst 600 Stunden Deutschunterricht und 100 Stunden Informationen über das Leben in Deutschland. Weitere Kurse können nach Bedarf folgen.
Da der Besuch dieser Intensivkurse und das damit verbundene Selbststudium annähernd einem normalen Schulalltag entsprechen, ist während dieser Zeit lediglich eine geringfügige Beschäftigung möglich.

Stand: November 2017

14

Arbeitsverhältnisse

Die Zahl der Geflüchteten, die eine Arbeit haben, hat sich auf 13 erhöht. Die meisten arbeiten in lokalen Betrieben.

Ein weiterer Flüchtling hat eine Ausbildung in einem ortsansässigen Handwerksbetrieb begonnen.

Stand: November 2017

55

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen

Besonders erfreulich war der große Zuwachs an ehrenamtlichen HelferInnen im Asylkreis. Die Zahl stieg von 28 Ehrenamtlichen zu Jahresbeginn 2016 auf 55 Personen zum Jahresende 2016 an. Die Einsatzzeiten der Ehrenamtlichen sind frei wählbar und reichen, je nach Zeitvermögen jedes Einzelnen, von gelegentlich und wenigen Stunden bis zu regelmäßig und recht vielen Stunden.

Die Zahl der ehrenamtlichen LehrerInnen ist auf 11 Personen angewachsen. Sie führten an verschiedenen Wochentagen Alphabetisierungskurse und Deutschkurse mit verschiedenen Niveaus durch. Zudem wird von weiteren Ehrenamtlichen eine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Ein Lehrer ermöglichte sogar intensiven Einzelunterricht. Im Jahr 2017 wurde das Angebot durch Mathematikkurse für Erwachsene erweitert, die einen wichtigen Beitrag zur Integration in die Arbeitswelt leisten.

Im Jahr 2017 wurden der Gemeinde weitere Flüchtlinge zugewiesen werden. Um diese Menschen ebenfalls gut betreuen zu können, wünschen wir uns weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen und weiterhin das vielseitig erfahrene Wohlwollen der Einwohnerschaft.
Wo bereits jetzt schon Bedarf an zusätzlicher tatkräftiger Unterstützung besteht, können Sie hier nachlesen.

Was es noch zu sagen gibt

Seit 01.10.2016 hat die Gemeinde mit Iris Holzwart-Schäfer eine Integrationsbeauftragte. Dadurch ist sowohl für die Flüchtlinge als auch für uns Ehrenamtliche eine neue Anlaufstelle entstanden.

Seit November 2017 hat der Arbeitskreis eine Begegnungsstätte in der Bogenstraße:
Der TREFFPUNKT MITTE stellt eine große Erleichterung für die ehrenamtliche Arbeit dar, wofür wir der Gemeinde und dem Vermieter sehr dankbar sind!

Wir erhalten in unserer Arbeit vielfältige Unterstützung von den Einwohnern, von Vereinen und von der Gemeinde. Ihnen allen gilt unser Dank!
Für die Zukunft wünschen wir uns den Ausbau der Zusammenarbeit mit den Kirchen.